Spielberichte Saison 2011/2012



12.05.2012 FSV Wutha/Farnroda II - FSV Creuzburg 0:4 (0:1)

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Etterwinden folgte heute mit dem FSV Wutha-Farnroda II ein vermeintlich leichter Gegner. Die erfolgreiche Aufstellung der Vorwoche musste nur auf einer Position geändert werden – für Danny Raasch rückte Martin Foerder in die Mannschaft. Nach fünf Minuten setzte sich Stefan Schade durch, kam frei vorm gegnerischen Torwart zum Abschluss und scheiterte an diesem. Ein Querpass wäre in dieser Situation wahrscheinlich besser gewesen. In der Folge zeigten sich viele Zuordnungsprobleme. Außerdem wurde dem Gegner immer wieder zu viel Platz gelassen. In der 10. Minute kam ein Wuthaer Stürmer unmittelbar vorm Tor zum Schuss. Tino Bärenklau konnte den Ball glücklicher Weise noch an den Pfosten lenken und Markus Bock die Situation endgültig klären. Doch auch diese Warnung konnte die Creuzburger Mannschaft nicht aufwecken. Wutha kam immer wieder zu gefährlichen Situationen. In der 17. Minute spielte ein Stürmer von Wutha drei Creuzburger aus, war jedoch zu verspielt, so dass auch hier wieder Markus Bock klären konnte. Außer einem Torschuss von Sebastian Frank und einem Pfostenschuss von Stefan Schade nach einem Freistoß lief bei Creuzburg nicht viel zusammen. In der 44. Minute setzte sich Stefan Lorenz nach einem langen Ball auf der rechten Seite durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Denn fälligen Freistoß nahe der Torauslinie brachte Martin Foerder auf das Tor und mit etwas Hilfe des gegnerischen Torwarts fiel das äußerst glückliche 1:0. In diesem Moment war der Spielverlauf der ersten Halbzeit komplett gedreht.
In der zweiten Hälfte war Wutha, oft durch Fehler im Spielaufbau von Creuzburg unterstützt, weiterhin gefährlich. Creuzburg konnte jedoch den sich bietenden Platz des Öfteren für eigene Angriffe nutzen. Stefan Schade erarbeitete sich eine gute Chance, und ein Freistoß von Martin Foerder ging nur knapp über das Tor. Nach einer Rangelei von Nils Rennert mit einem Gegner kamen zwei weitere Wuthaer dazu und stießen jeweils einen Creuzburg um. Erstaunlicherweise wurde nur Nils Rennert mit einen gelben Karte verwarnt, was offenbar falsch war, denn einer dieser beiden Wuthaer Spieler fiel auch in der Folge durch weitere Unsportlichkeiten auf.  In der 69. Minute schlug Stefan Lorenz einen langen Ball auf Sebastian Frank und dieser schob den Ball mit dem linken Außenrist in die rechte Ecke des Tors. Nur sechs Minuten später spielte Nils Rennert Stefan Lorenz auf der rechten Außenbahn frei, Stefan Lorenz passte zu Sebastian Frank in den Strafraum und Markus Bock konnte das 3:0 für Creuzburg erzielen. Das 4:0 erzielte Stefan Schade kurz vor Schluss mit einem Schuss von der Strafraumlinie.  Am Ende muss man zugeben, dass Wutha eine Führung zur Pause verdient gehabt hätte, Creuzburg jedoch insgesamt eine bessere Chancenverwertung an den Tag legte. Vor allem bei der Zuordnung und am Spielaufbau besteht aber noch Verbesserungsbedarf. (stb)

06.05.2012 FSV Creuzburg – SV Etterwinden 3:2 (1:1)

Zu Beginn des heutigen Spiels zeigten sich die Gäste aus Etterwinden energischer, attackierten früh und brachten den FSV so mehrfach arg in Bedrängnis. Ein Creuzburger Konter in der 8. Spielminute setzte Stefan Lorenz über rechts in Szene, der trotz Foul nicht auf den Strafstoß spekulierte, sondern den entscheidenden Ball auf Danny Raasch spielte, der so das 1:0 erzielte. Doch unmittelbar darauf konnten die Gäste Creuzburg überrumpeln und zum 1:1 ausgleichen. Nachdem das Spiel für die ersten 20 Minuten leichte Vorteile für Etterwinden zeigte, und Creuzburg teilweise weit in die eigene Hälfte gedrückt wurde, kam unsere Mannschaft dann für den Rest der ersten Spielhälfte besser zum Zug. Mehrere hochkarätige Chancen verstrichen leider ungenutzt, was teilweise den schwierigen Bodenverhältnissen geschuldet war. Dennoch hatte der FSV erneut unübersehbare Probleme hinsichtlich der Chancenverwertung.
Nach der Pause wurde Creuzburg deutlich energischer, erarbeitete sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten, und zeigte zunehmend vorbildlichen Einsatz. Auch wenn noch nicht alles im Spiel so lief, wie man es sich wünschte – die ordnenden Zurufe von außen fanden Beachtung, die Spielanlage verbesserte sich. Für den verdienten Lohn sorgte dann Sebastian Frank in der 64.  Minute, als er placiert von der Strafraumgrenze zum 2:1 verwandelte. Sechs Minuten später konnte er von einem Querschläger der Gäste profitieren, und das 3:1 erzielen – Etterwinden zeigte sich nun deutlich beeindruckt. Doch ab der 80. Minute wurden die Gäste wieder stärker, kamen in der 86. Minute sogar noch zum 3:2-Anschlusstreffer. Aber der FSV gab nun nach zwei Spielen ohne eigenes Tor den wichtigen Sieg gegen den derzeitigen Tabellenführer nicht mehr aus der Hand. Ein wichtiger Sieg, für die Tabelle und auch für die Köpfe der Spieler. Auch wenn wir es nicht mehr komplett selbst in der Hand haben, der Aufstieg ist weiterhin möglich.  (ub)

28.04.2012 SV Mihla II - FSV Creuzburg 4:0 (2:0)

Creuzburgs Mannschaft hätte vor dem heutigen Spiel klar sein müssen, worum es geht. Ein erneuter Punktverlust würde wohl die Tabellenführung kosten. Der FSV begann das Spiel dennoch zu unkonzentriert. Unbewacht an der Grenze zum 5-Meter-Raum konnte ein Mihlaer Spieler bereits in der zweiten Spielminute den Führungstreffer erzielen – ein katastrophaler Start. Sichtlich beeindruckt hatte der FSV Mühe, dem Anrennen der Mihlaer standzuhalten. Erst in der 21. Minute wurde eine Creuzburger Chance herausgespielt, Stefan Schade traf jedoch nur den Pfosten. Ein Querschläger im Mittelfeld landete in der 27. Minute beim Gegner, der davon zum 2:0 profitieren konnte. Vom FSV war weiter wenig zu sehen. Die zweite Creuzburger Chance hatte Martin Foerder dann mit einem Distanzschuss in der 39. Minute, der leider über das Tor segelte. Viel mehr gab es von unserer Mannschaft nicht zu berichten, lediglich Stefan Lorenz hatte in der 45. Minute noch eine Möglichkeit, dabei blieb es dann aber auch. Die Gastgeber dagegen hätten unmittelbar darauf beinahe das 3:0 erzielt.
In der zweiten Spielhälfte wurde es nicht besser. Ein ungestörter Distanzschuss der Mihlaer brachte bereits in der 46. Spielminute das 3:0. Creuzburg dagegen kam aufgrund zu vieler Fehler in der Ballbehandlung auch weiterhin nicht richtig ins Spiel. Die konditionellen Defizite machten sich nun in noch weiter nachlassender Laufarbeit bemerkbar. Dazu kamen Stopp- und Annahmefehler auf nahezu allen Positionen, die den SV Mihla immer wieder in Ballbesitz brachten. Creuzburg arbeitete nicht ausreichend gegen den Gegner, ließ zu viel Raum und lief oft nur nebenher. So konnte Mihla nahezu nach Belieben passen, wurde meist nicht oder viel zu spät gestört. Bei den wenigen Creuzburger Möglichkeiten wurde nicht genügend nachgesetzt, so dass Creuzburg heute am Ende torlos ausging. Mihla konnte zehn Minuten vor Schluss noch auf 4:0 erhöhen. Ein unansehnliches Spiel der Creuzburger Mannschaft, dass man trotz des Fehlens von vier Stammspielern anders hätte bestreiten müssen. Konditionelle Schwächen, fehlende Konzentration und mangelndes Engagement haben heute einen schweren Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze gebracht. (ub)

22.04.2012 FSV Creuzburg – SG Pferdsdorf/Neuenhof II 0:2 (0:0)

Was will man nach einem solchen Spiel schreiben? Die Enttäuschung sitzt tief, Creuzburg hat sich heute von Anfang an zu schlecht präsentiert. Bis auf einige Halbchancen war vom FSV in den ersten zwanzig Minuten des Spiels nicht viel zu sehen. Doch auch die Gäste hatten wenig fussballerisch Interessantes beizusteuern, wurden aber in der 20. Minute mit einem Freistoß gefährlich, den Tino Bärenklau glücklicherweise noch aus dem Winkel fischen konnte. Creuzburg hatte dann in der 22. Minute zweimal nacheinander nach Ecken gute Möglichkeiten, nutzte diese aber nicht. Um die 35. Minute herum hatte Creuzburg seine stärkste Phase, kam hintereinander zu drei Großchancen, scheiterte aber jedesmal am souveränen Gästetorwart.
Auch in der zweiten Spielhälfte blieb das Spiel über weite Strecken zerfahren, zu viele Möglichkeiten wurden vom FSV vertan, sich bietende Räume nicht genutzt. Zahllose Ungenauigkeiten und zu lustloses Agieren des FSV verdarben den Zuschauern schnell die Laune. In der 70. Minute rächte sich dann die zunehmende Creuzburger Passivität. Der Ball, der den Creuzburger Strafraum diagonal passierte, ohne dass dies einen der Spieler des FSV interessierte, fand bei den Gästen einen dankbaren Abnehmer, das 0:1 war die Folge. Und nachdem bereits eine Minute später beinahe das nächste Tor für die SG gefallen wäre, war es dann in der 81. Minute soweit: nachdem sich erneut kein Creuzburger Spieler in Richtung des Balles bewegte, nutzten die Gäste die Chance zum Konter und erzielten das 0:2. Am Ende war es wohl ein verdienter Sieg für die Gäste, unnötig jedoch aus Creuzburger Sicht. Denn wenn der Einsatz heute gestimmt hätte, wäre das Ergebnis sicher anders ausgefallen, und Marksuhl hätte nicht die Chance gehabt, in der Tabelle punktemäßig gleichzuziehen. So bleibt der FSV einzig aufgrund des Torverhältnisses an der Tabellenspitze. Die Verfolger warten. (ub)

14.04.2012 FSV Eintracht Eisenach - FSV Creuzburg 1:3 (1:1)

Nach dem schnellen Rückstand durch das Tor der Eisenacher in der 2. Minute hatte Creuzburg heute etwas Mühe, ins Spiel zu kommen. Erst in der 15. Minute hatte Sebastian Frank die erste Creuzburger Chance, verzog aber aus 15 m leicht. Creuzburg nutzte die sich bietenden freien Räume leider nicht, zeigte sich im Mittelfeld zu träge, worunter der Spielaufbau in dieser Phase deutlich litt. In der 30. Minute musste Christoph Rennert verletzt ausgewechselt werden, was nichts Gutes ahnen ließ. Er wurde durch Oliver Pasemann ersetzt. Sebastian Frank konnte in der 36. Minute nach einer Ecke den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielen. In der 41. Minute musste auch Christian Krämer verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, für ihn kam Marcel Will. Damit lief das Spiel bereits in der ersten Hälfte völlig anders, als man sich das gewünscht hätte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Creuzburg aufgrund besserer Spielanlage zunehmend zu Chancen. In der 58. Minute hätte ein Freistoß von Stefan Schade dann beinahe die Creuzburger Führung gebracht, doch der Eisenacher Schlussmann sicherte den Ball im Nachfassen. Die nächste Chance hatte Sebastian Frank in der 60. Minute aus zentraler Position, unmittelbar darauf dann Martin Foerder. Im Nachsetzen kam Sebastian Frank zu Fall, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, und Sebastian verwandelte selbst zum 1:2 (62.). Creuzburg hatte so also trotz Verletzungspech das Spiel gedreht, was auch daran lag, dass die eingewechselten Spieler die Ausfälle mit eigenen Energieleistungen gut kompensieren konnten. Oliver Pasemann arbeitete defensiv vorbildlich, ließ den Gegenspielern keinen Raum, und scheiterte selbst in der 70. Minute nur knapp am Eisenacher Torwart. Marcel Will ging ebenfalls bis  an die Leistungsgrenze und überzeugte durch überlegtes Abwehrverhalten. Aber generell gab in der Creuzburger Mannschaft heute jeder sein Bestes, was sich dann auch besonders in den letzten 20 Minuten des Spiels in einem wahren Reigen von Chancen gegen die defensiv deutlich nachlassenden Eisenacher zeigte. Stefan Lorenz konnte folgerichtig in der 77. Minute mit einem am gegnerischen Schlussmann vorbeigelegten Ball auf 1:3 erhöhen. Kai Wolfram verhinderte kurz darauf per Kopf den schnellen Eisenacher Anschlusstreffer. Dass weitere Creuzburger Chancen dann nichts Zählbares mehr brachten, war letztlich Glück für die Eisenacher. So geht das heutige Spiel als wichtiger Arbeitssieg in die Statistik ein. Creuzburg bleibt mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt vor Etterwinden an der Tabellenspitze. (ub)

01.04.2012 FSV Creuzburg - Marksuhler SV II 5:0 (2:0)

Nach der enttäuschenden Leistung im Spiel gegen FC Eisenach III musste heute eine Steigerung gegen den Tabellenzweiten aus Marksuhl her. Die Mannschaft begann das Spiel sehr konzentriert und mit einer verbesserten Einstellung. In der 6. Minute war Stefan Lorenz nach einem Konter frei durch und konnte nur per Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Danny Raasch. Auch nach der Führung wurden weitere Chancen erspielt. Vor allem nach hohen Bällen, meist von Martin Foerder geschlagen, wurde es für Marksuhl gefährlich. Leider wurden diese Möglichkeiten nicht genutzt. In der 32. Minute gab es nach einem vermeintlichen Foul Elfmeter für Marksuhl. Sowohl den Strafstoß als auch den Nachschuss konnte Tino Bärenklau parieren. Nur kurze Zeit später schlug Christian Krämer einen langen Ball auf Stephan Schade, dieser lief alleine aufs Tor zu und erzielte das 2:0 (33.). Kurz vor der Pause kamen die Gäste zu einer guten Chance, jedoch verfehlte der freistehende gegnerische Stürmer den Ball. So ging es mit einer verdienten 2:0 Führung in die Pause.
Nach der Halbzeit gönnte sich die Mannschaft eine kurze Ruhepause, und Marksuhl kam in der 55. Minute nach einem Freistoß zu einer guten Chance. Der Nachschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Nur vier Minuten später versuchte der gegnerische Libero eine Kopfballrückgabe zum Torwart. Dieser war jedoch schon aus seinem Tor gekommen und konnte den Ball nur noch zur Seite abwehren. Martin Foerder hatte nachgesetzt und konnte den Ball ins verlassene Tor schieben (59.). In der 69. Minute erzielte Christoph Rennert nach hohem Pass von Martin Foerder von der Mittellinie durch einen Lupfer über den Torwart das 4:0. Wenige Minuten später war Nils Rennert nach einer schönen Kombination mit Stefan Lorenz frei auf der rechten Außenbahn. Seine Flanke konnte Stefan Schade zum 5:0 verwerten (73.). In der Schlussphase des Spiels wurden noch einige Möglichkeiten liegen gelassen. Zusammenfassend muss man feststellen, dass die Mannschaft diesmal die richtige Einstellung hatte und auch in der Höhe verdient gewonnen hat. Das einzige Manko war die Chancenauswertung zwischen dem 1:0 und dem Elfmeter für Marksuhl. Glücklicherweise konnte Tino Bärenklau den Elfmeter abwehren, sonst hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen. (stb)

25.03.2012 FC Eisenach III - FSV Creuzburg 2:2 (1:1)

Das erste Rückrundenspiel des Jahres 2012 fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Stedtfelder Sportplatz statt. Und auch der Spielbeginn war geeignet, gute Laune zu verbreiten: Creuzburg hatte in der 5. Minute die erste gute Torchance, als Sebastian Frank eine Flanke von der linken Torauslinie schlug, doch leider war keine der Creuzburger Spitzen auf rechts mitgegangen. Aber auch die Eisenacher zeigten sich energisch, spielten von Beginn an sehr offensiv. Creuzburg bekam dadurch gute Kontermöglichkeiten, vertat eine davon durch Ungenauigkeiten im Zuspiel bereits in der 9. Spielminute, als man aus einer 2-gegen-2-Situation deutlich mehr hätte machen müssen. In der 14. Minute verwandelte Christoph Rennert einen von Stephan Schade getretenen Freistoß per Direktabnahme sehenswert zum 0:1. Aber Eisenach drückte weiter, war häufig mit neun oder zehn Mann in der Creuzburger Hälfte. Creuzburg verschusselte die sich dadurch ergebenden Kontermöglichkeiten merhfach sträflich durch fehlende Übersicht und individuelle Fehler in der Ballbehandlung. Eisenach dagegen hatte mit einem der wenigen Torschüsse in der 29. Minute Erfolg: ein durchaus haltbarer Schuss brachte den Ausgleich (1:1). Die Eisenacher zeigten sich konditionell stärker, mit mehr Laufbereitschaft, und blieben dadurch ständig gefährlich.
Auch in der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ähnlich. Creuzburg bewegte sich zu wenig, wirkte teilweise lustlos, spielte die sich bietenden Chancen nicht konsequent genug zu Ende. In der 60. Minute legte Pascal Schwanz mit viel Übersicht auf Sebastian Frank ab, der den Torwart aus Nahdistanz überwinden konnte (1:2). Der FSV leistete sich danach im Spiel immer wieder unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, oft sogar bereits in der eigenen Spielhälfte, so dass das nächste Tor der Eisenacher – begünstigt durch zu geringe Laufarbeit des FSV – nur noch eine Frage der Zeit schien. In der 83. Minute landete dann ein hoppelnder Distanzschuss unerreichbar in der äußersten linken Ecke des Creuzburger Tors (2:2). Und das hätte es noch längst nicht sein müssen, Möglichkeiten für Eisenach gab es genug. Am Ende muss man leider eingestehen, dass Creuzburg trotz zahlreicher eigener Möglichkeiten am Ende mit dem 2:2 noch gut bedient war. Ich hoffe, dass die Mannschaft in der nächsten Woche gegen Marksuhl eine bessere und konzentriertere Leistung zeigt, denn so wird das sonst mit Sicherheit nichts. (ub)

30.10.2011 FSV Creuzburg - SV Eintracht Berka/Werra 2:0 (1:0)

Creuzburg zeigte sich im letzten Spiel des Kalenderjahres erneut spielbestimmend, störte den Gegner früh und ließ so wenig zu. Das Geschehen spielte sich in der ersten Halbzeit zu großen Teilen in der Spielfeldhälfte der Gäste ab. Doch zunächst kam dennoch nichts Zählbares heraus. Mehrere Creuzburger Flanken von rechts fanden den Mitspieler nicht, sondern endeten im Außennetz des Gästetors. In der 17. Minute konnte Nils Rennert eine sehr gute Vorlage von Stefan Schade nicht nutzen. Stefan Lorenz vergab in der 25. Minute frei vor dem gegnerischen Tor eine weitere Großchance. Der FSV zeigte heute erneut Mängel im Spielaufbau, versuchte es mit vielen weit geschlagenen Bällen, die ihr Ziel häufig nicht erreichten. Vom Gegner war dennoch wenig zu sehen, abgesehen von zahlreichen äußerst ruppigen Fouls, die der Eintracht zu Recht bereits in der ersten Hälfte mehrere gelbe Karten einbrachten. In der 40. Minute zog dann Stefan Lorenz von der Strafraumgrenze ab und versenkte den Ball mit viel Übersicht ins linke lange Eck der Gegner (1:0).
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigte sich der FSV nicht druckvoll genug, was den Gegner zu einigen Möglichkeiten kommen ließ. Man wartete förmlich auf ein Kontertor der Gäste. Eigene Möglichkeiten spielte der FSV dagegen nicht konsequent genug aus, erarbeitete sich nur wenige wirklich klare Torchancen. Hinzu kamen viele individuelle Fehler in der Ballbehandlung, die das Spiel immer wieder stocken ließen. Stefan Lorenz vergab in der 68. Minute eine tausendprozentige Chance aus 5 Metern Entfernung, und erst in der 83. Minute konnte Stefan Schade dann nach einem schönen Alleingang über außen das 2:0 erzielen und damit alles klar machen. Am Ende ein versöhnlicher Ausgang des Spiels, mit dem Creuzburg einen gelungenen Abschluss der Hinrunde feiert und als „Herbstmeister“ in die Winterpause geht. Positiv zu erwähnen ist heute unbedingt die Leistung des Schiedsrichters Daniel Petzold, der die Partie mit viel Ruhe und Übersicht souverän leitete. (ub)

16.10.2011 FSV Creuzburg – SG Ütteroda/Neukirchen 9:1 (1:1)

Creuzburg begann das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres unkonzentriert und bekam in der 7. Minute mit dem 0:1 der Gäste prompt die Quittung. Doch wer dachte, der FSV würde nun wach, lag falsch. Das Spiel plätscherte vor sich hin, Creuzburg zeigte nach wie vor keine ernsthaften Bemühungen. Ansatzweise taten sich auf beiden Seiten Chancen auf, wurden aber meist nicht sauber zu Ende gespielt. Nach einer halben Stunde erlöste Stefan Lorenz nach einer weiten Flanke von Christian Krämer das Publikum und traf Vollspann aus fast 20 Metern zum Ausgleich (1:1, 31.). Über den Rest der ersten Spielhälfte decken wir dennoch besser den Mantel des Schweigens.
Creuzburg begann die zweiten 45 Minuten dann deutlich bemühter, zeigte sich defensiv nun stärker, blieb vorn aber zunächst noch erfolglos. Ein Freistoß von Stefan Schade, getreten von der Mittellinie, brachte Creuzburg dann das 2:1 (51.). Vier Minuten später konnte Stefan nach schönem Zusammenspiel mit Stefan Lorenz erneut treffen: frei im Strafraum erzielte er das 3:1. Nun war wohl der  Bann gebrochen. Christoph Rennert ging in der 61. Minute allein durch und traf zum 4:1, Stefan Lorenz traf per Foulelfmeter zum 5:1 (63.), und Stefan Schade erhöhte in der 75. Minute mit einem schönen Schuss aus der Drehung auf 6:1. Marcel Will konnte dann in der 80. Minute nach präziser Vorlage von Stefan Lorenz zunächst das 7:1 erzielen, nach Ablage von Martin Foerder ließ er es sich in der 86. Minute nicht nehmen, den Ball zum 8:1 ins Tor zu hämmern. Stefan Lorenz war es dann, der in der 90. Minute mit dem 9:1 das Maß voll machte. Ein FSV im Torrausch, und ein Spiel, das man bis zur Halbzeitpause nicht so erwartet hätte. Mit einem Gegner, der seine Chancen zu Spielbeginn besser genutzt hätte, wäre der Spielausgang heute aber wohl ungewiss gewesen. (ub)

09.10.2011 SG G/W Stockhausen- FSV Creuzburg 4:7 (1:3)

Schon nach wenigen Sekunden hatte Creuzburg die erste Chance, Nils Rennert verzog aber nach Vorlage von Stefan Schade knapp. Im Gegenzug kamen die Gastgeber gefährlich zum Schuss, doch Creuzburgs Schlussmann Tino Bärenklau war auf dem Posten. In der 5. Minute legte Marcel Will auf Stefan Schade ab, der zum 0:1 einköpfte. Drei Minuten später setzte Christian Krämer sich schön allein durch und erzielte von halb rechts aus 15 Metern das 0:2. In der 14. Minute verwandelte Stefan Schade eine Flanke von Nils Rennert sehr gekonnt, ließ den Ball kurz ins rechte Toreck abtropfen – 0:3 für den FSV. Bis dahin ließ Creuzburg keine Fragen offen, wer hier das Spiel macht, doch danach begannen sich erneut Unkonzentriertheiten einzuschleichen, die dem Gegner Chancen eröffneten – das Spiel war in dieser Phase alles andere als sehenswert. Ein Lattentreffer von Christoph Rennert in der 33. Minute gehörte noch zu den besseren Momenten der ersten Spielhälfte. In den letzten Minuten musste Creuzburg sogar noch einen Gegentreffer hinnehmen, als Tino Bärenklau den Ball nach einem an sich unproblematischen Schuss nicht festhalten konnte (1:3, 40.).
Nach der Pause konnte Stockhausen per Strafstoß den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen, bekam jedoch postwendend das 2:4, als Stefan Schade von einem schweren Missverständnis der Stockhäuser Abwehr profitieren konnte (48.). Creuzburg zeigte sich defensiv weiter ungeordnet, agierte im Angriff überhastet, wie schon gegen Ende der ersten Halbzeit. Chancen wurden serienweise – teilweise leichtfertig – vergeben. Positiv auffälligster Spieler auf Creuzburger Seite war heute Stefan Schade, der dann in der 68. Minute per Freistoß das 2:5 erzielte, danach aber mehrfach hintereinander am Stockhausener Torwart scheiterte. Marcel Will konnte in der 77. Minute einen vom Torwart abgewehrten Ball zum 2:6 verwandeln. Dann hatte der FSV defensiv erneut einen Aussetzer, die Gegner kamen unbedrängt zum Schuss und konnten den abermals nicht sicher wirkenden Creuzburger Schlussmann mit einem durchaus haltbaren Ball zum 3:6 überwinden (83.). Zwei Minuten später erzielte Stefan Schade mit einem sehenswerten 12-Meter-Kopfball das 3:7. Überflüssigerweise gelang den Gastgebern in der 91. Minute nach einer Ecke noch das 4:7, was erneut die fehlende Konzentration der Creuzburger Mannschaft in der Schlussphase unterstrich. In den letzten Spielminuten bekommt der FSV einfach zu viele Gegentore. Dennoch drei Punkte, das Torverhältnis ausgebaut und an der Tabellenspitze behauptet. (ub)

Stockhausens Torwart hat Mühe mit dem Schuss von Stefan Schade
Stockhausens Torwart hat Mühe mit dem Schuss von Stefan Schade aus Nahdistanz

02.10.2011 FSV Creuzburg – FSV Wutha-Farnroda II 5:2 (3:0)

Creuzburgs erstes Tor fiel in der 7. Minute durch Pascal Schwanz, wurde aber nicht gewertet - es wurde knapp außerhalb des 5-Meter-Raums wegen Fouls am Torwart gegen ihn entschieden. Der FSV zeigte sich zu Spielbeginn dominant, aber die Spritzigkeit fehlte, und so blieb Creuzburg zunächst erfolglos im Torbemühen. Erst in der 24. Minute traf ein Schuss von Nils Rennert die Torlatte und machte Hoffnung auf mehr. Die folgende Ecke konnte ebensowenig genutzt werden - zu wenige Spieler waren mit aufgerückt, was Kopfschütteln am Spielfeldrand verursachte. In der 35. Minute fasste sich Stefan Lorenz ein  Herz: da der Rest der Offensive erneut recht lustlos agierte, musste er sich einmal mehr allein gegen gegnerische Verteidigung und Torwart durchsetzen und erzielte so das 1:0. Drei Minuten später wurde er von Pascal Schwanz wunderschön angespielt und konnte so auf 2:0 erhöhen. Nachdem dann Pascal selbst in der 42. Minute einen vom Torwart abgeklatschten Ball aus spitzem Winkel von links versenkte, stand es nun bereits 3:0.
Die zweite Spielhälfte begann Creuzburg ähnlich kraftlos, wie schon weite Strecken der ersten Halbzeit verliefen. Kein schönes Spiel, aber dennoch kam der FSV zu guten Chancen. Nach Pass von Pascal Schwanz verfehlte ein Kopfball von Nils Rennert das Gästetor nur knapp. Ein Freistoß von Martin Foerder schlug dann in der 61. Minute unhaltbar zum 4:0 ein. In der 68. Minute hätte Raimund Arndt mit einer sehenswerten Direktabnahme im Strafraum beinahe das 5:0 gemacht. Dies gelang ihm dann in der 76. Minute mit einem Schuss von links ins Dreieck, nach einer Super-Vorlage von Martin Foerder, der heute ein sehr gutes Spiel ablieferte. Die Gäste, die bereits in der 72. Minute mit einem Lattentreffer zeigten, dass sie das Spiel noch nicht abgehakt hatten, konnten in der 83. Minute per Kopf ihr erstes Tor erzielen (5:1). Die letzten knapp zehn Minuten zeigten einen noch immer kämpfenden Gegner. Gegen eine zunehmend unkonzentriertere Creuzburger Mannschaft, die zwei Konterchancen nicht für ein weiteres Tor nutzte, gelang den Gästen dann in der 90. Minute noch das 5:2. Insgesamt war es heute ein Spiel, in dem die Creuzburger Mannschaft meist weder Spielbegeisterung noch Kampf zeigte, und so keinen Zuschauer vom Hocker riss. (ub)

Martins Freistoß landet unerreichbar im Netz
Martin Foerder dreht ab – sein Freistoß landet unerreichbar im Netz

25.09.2011 SV Etterwinden - FSV Creuzburg 1:5 (0:3)

Die ersten Spielminuten gehörten heute klar dem Gegner, Creuzburg kam zunächst nicht ins Spiel. Doch der erste Angriff des FSV war dann gleich erfolgreich, wenn auch unter Mithilfe des Gegners: Stefan Lorenz schlug den Ball von rechts scharf herein, und der 4er der Gegner lenkte den Ball ins eigene Tor (9., 0:1). Abstimmungsprobleme zwischen Stefan Schade, der heute als Libero aufgestellt war, und mit der ungewohnten Position besonders in der ersten Spielhälfte so seine Probleme hatte, und Creuzburgs Torhüter Tino Bärenklau hätten den Gastgebern dann in der 20. Minute beinahe den Ausgleich gebracht. Aber dem FSV mangelte es auch deutlich an Laufbereitschaft, spielerisch ging bei Creuzburg zunächst nahezu nichts, und auch das berühmte „Spiel ohne Ball“ war katastrophal – außer dem ballführenden Spieler bewegte sich nur selten jemand. Etterwinden dagegen zeigte sich bemüht, laborierte jedoch an zu vielen individuellen Fehlern und gravierenden Schwächen im Abschluss. Ein Creuzburger Freistoß von Martin Foerder wurde dann in der 33. Minute von Pascal Schwanz per Hacke abgefälscht und rollte dem Etterwindener Torwart durch die Hände, so dass mit dem 0:2 nun der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt war. Erst kurz vor der Halbzeit hatte Creuzburg mehr mit dem Spiel zu tun. Nachdem Christoph Rennert in der 43. Minute etwas überhastet und daher erfolglos abschloss, setzte er eine Minute später Pascal Schwanz schön in Szene, der sich die Ecke nun aussuchen konnte und auf 0:3 erhöhte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war Creuzburg dann endlich im Spiel angekommen. Christoph und Pascal, der heute auch in den Zweikämpfen besser aussah, kombinierten erneut gut, erarbeiteten sich so weitere Torchancen. Marcel Will zeigte im Angriff einmal mehr engagiertes Zweikampfverhalten, sorgte so für viel Druck, und auch hinten lief es besser: Stefan Schade zeigte sich sicherer, Kai Wolfram und Enrico Schwanz sorgten dafür, dass nichts anbrannte, Nils Rennert und Christian Krämer halfen dabei gewohnt sicher mit. Stefan Lorenz brachte über rechtsaußen temporeich Gefahr, wurde aber mehrfach wegen Abseits zurückgepfiffen. Als der Etterwindener Torwart einen Freistoß in der 73. Minute nicht festhalten konnte, blieb Pascal Schwanz im Nachschuss erfolglos, schob aber nach der folgenden Ecke den Ball aus 3 Metern zum 0:4 ein (74.). Die Hausherren kamen in der 83. Minute dann zumindest zum Ehrentreffer. Zwei Minuten später legte Pascal Schwanz mit viel Gefühl nach rechts auf Stefan Lorenz ab, der so das 1:5 erzielen konnte. So nimmt Creuzburg heute drei Punkte mit nach Hause, und das am Ende sogar noch verdient. (ub)

Das 0:2 für Creuzburg
Der von Pascal Schwanz abgefälschte Ball rollt dem Etterwindener Torwart durch die Hände

18.09.2011 FSV Creuzburg - SV Mihla II 2:0 (0:0)

Das Derby begann von beiden Seiten ambitioniert, doch der Gegner ließ zunächst wenig zu.  Creuzburg hatte die erste Torchance in der 5. Minute, doch der Fernschuss von Christian Krämer strich knapp am Gästetor vorbei. Auch eine gefährliche Ecke des FSV blieb ergebnislos, Christian Krämers Schuss aus dem 5er wurde geblockt. Das Spiel war von vielen Zweikämpfen geprägt, beide Mannschaften ließen flüssige Spielzüge vermissen. Und die wenigen Torchancen verstrichen ungenutzt: Marcel Will's Heber über den Mihlaer Torwart, der 5 Meter daneben ging, der Schuss von Pascal Schwanz, der das Tor nur knapp verfehlte (41.), und besonders schmerzlich und vor allem grob fahrlässig dann das Doppelpassspiel zwischen Kai Wolfram und Christoph Rennert in der 44. Minute, bei dem zu zweit vor dem gegnerischen Tor und allein gegen den Torhüter nichts Zählbares herauskam – unglaublich! Normalerweise rächt sich so etwas.
Doch in der 48. Minute konnte Christian Krämer das 1:0 für Creuzburg erzielen. Mihla kam nun mit Beginn der zweiten Spielhälfte zusehends unter Druck, versuchte dies durch härtere Gangart in den Griff zu bekommen, so dass der Schiedsrichter dies mit zahlreichen Verwarnungen ahnden musste. Creuzburg kam nun deutlich besser, versuchte zu kombinieren. In der 64. Minute konnte Christoph Rennert den Mihlaer Torwart mit einem Heber zum 2:0 überwinden. Stefan Schade hatte dann in der 70. Minute das 3:0 auf dem Fuß, doch der Torwart der Gäste konnte mit letztem Einsatz klären. Die Mihaler hatten dann noch einige Konterchancen, doch der FSV ließ nichts mehr anbrennen, und auch Schlussmann Tino Bärenklau tat das Mögliche, um die Null im Ergebnis festzuhalten.
Ein verdienter Arbeitssieg über den bisherigen Tabellenführer, der sich leider als schlechter Verlierer zeigte: Als Creuzburgs Mannschaft zum Duschen kam, fand sie alle Hähne geöffnet und das Wasser daher kalt vor – die Gäste hatten durch das Offenlassen der Duschen mal eben 300 Liter Heißwasser in den Gulli laufen lassen!!! So etwas ist ärgerlich und für einen kleinen Verein nicht zuletzt angesichts der Kosten kein Spaß. Vielleicht sollten die Mihlaer sich die Funktionalität von Duscharmaturen mal genauer erklären lassen, damit so etwas nicht wieder passiert. (ub)

11.09.2011 SG Pferdsdorf / Neuenhof II - FSV Creuzburg 1:8 (0:5)

Bereits in der 5. Spielminute ging Creuzburg in Führung, als Christoph Rennert seine Schnelligkeit ausspielte, im 16er klug auf Stefan Schade ablegte, und dieser zum 0:1 vollstreckte. Ein in der 14. Minute von Stefan Schade getretener Freistoß wurde dann von Christoph Rennert zum 0:2 verwandelt. Stefan Schade war es dann auch, der in der 18. Minute von Raimund Arndt bedient wurde und aus 16 Metern auf 0:3 erhöhte. Bereits jetzt wurde wohl jedem klar, dass die Hausherren heute keine Chance gegen die erneut vor Spielfreude förmlich platzende Creuzburger Mannschaft haben würden. In der 24. Minute schlug Pascal Schwanz eine Flanke von rechts, und Stefan Schade versenkte den Ball unhaltbar aus 5 Metern zum 0:4. Und nachdem das Spiel dann ein wenig vor sich hin dümpelte, setzte Stefan Lorenz mit einem sehenswerten Heber über den Torwart der SG in der 43. Minute noch einen Akzent und erzielte so das 0:5.
Nach der Pause konnte Raimund Arndt, der heute als Edelreservist von Anfang an spielte, und am Entstehen mehrerer Tore beteiligt war, seine gute Leistung mit dem 0:6 krönen (50.). Auch das nun einsetzende schlechte Wetter konnte Creuzburg nicht bremsen, und so kam es in der 73. Minute zu einer Neuauflage des ersten Tores: wieder legte Christoph Rennert auf Stefan Schade ab, und dieser erzielte nun das 0:7, sein viertes Tor in diesem Spiel. Unnötigerweise konnten dann die Gastgeber in der 78. Minute zumindest noch den Ehrentreffer zum 1:7 erzielen, aber auch Creuzburg hatte noch etwas auf Lager: ein Schuss von Raimund Arndt wurde von Stephan Büchner zum 1:8 verlängert (86.). Trotz des am Ende schlechten Wetters ein schöner Fußballnachmittag für die Anhänger des FSV. Lassen wir uns überraschen, wie es am nächsten Sonntag gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Mihla läuft. (ub)

28.08.2011 FSV Creuzburg – FSV Eintracht Eisenach 5:1 (4:0)

Die erste gute Möglichkeit des etwas nervös beginnenden Spiels hatte Eisenach in der dritten Minute. Creuzburg störte zeitig, hatte aber im Spielaufbau noch Probleme. Beide Mannschaften kamen in dieser Phase des Spiels meist über ruhende Bälle zu Torchancen. Doch Creuzburg erarbeitete sich allmählich mehr Spielanteile, setzte dem Gegner mit schnellem Flügelspiel zu. So auch in der 18. Minute, als Stefan Lorenz von rechts abschloss, und Stefan Schade den vom Pfosten abprallenden Ball aus Nahdistanz zum 1:0 versenkte. Nach etwa einer halben Stunde war Creuzburg klar die spielbestimmende Mannschaft. Christoph Rennert, der heute im Mittelfeld hervorragende Arbeit leistete, sowie Stefan Schade, Pascal Schwanz und Stefan Lorenz kombinierten die Gäste mehrfach wunderschön aus. Ein Elfmeter, den der zuvor gefoulte Stefan Lorenz selbst trat, brachte Creuzburg dann mit 2:0 nach vorn (31.), und Stefan Schade erhöhte zwei Minuten später auf 3:0. Nachdem Schiedsrichterin Melle zuerst etwas kleinlich pfiff, zeigte sie sich jetzt nicht konsequent genug, ließ einiges ungeahndet und verzichtete trotz einiger rüder Fouls der Eisenacher auch auf entsprechende Verwarnungen. Die richtige Antwort auf diese harte Gangart gab es dann kurz vor der Pause: Pascal Schwanz flankte von rechts, Stefan Schade ließ klug durch, so dass Martin Foerder per Direktabnahme auf 4:0 erhöhen konnte (43.).
Die zweite Spielhälfte lief in Bezug auf die Spielanteile ähnlich. Creuzburg dominierte, von den Gästen war bis auf gelegentliche Konter nicht viel zu sehen. In Creuzburgs Abwehr fiel erneut der souveräne Kai Wolfram auf, der immer einen Tick schneller am Ball war, als seine Gegenspieler. In der 64. Minute setzte sich Stefan Lorenz sehenswert allein durch, ließ den letzten Gegner noch schön aussteigen und verwandelte mit viel Übersicht von der Strafraumgrenze zum 5:0. Gegen Ende des Spiels leistete sich Creuzburg dann einige Unkonzentriertheiten, hatte das Spiel wohl schon abgehakt. In der 90. Minute musste Creuzburgs Schlussmann Tino Bärenklau zweimal zupacken, holte einen Freistoß aus dem Eck, konnte aber in der 93. Minute den Ehrentreffer der Eisenacher nicht verhindern (5:1). Creuzburgs Fans freuten sich heute über sehenswerten Fußball, der Lust auf Mehr machte. Bei einer so von Laufbereitschaft und Spielfreude geprägten Leistung sind gute Ergebnisse die logische Folge. (ub)

14.08.2011 FSV Creuzburg – FC Eisenach III 1:4 (0:2)

Das erste Spiel der neuen Saison begann mit einem Wolkenbruch. Unmittelbar nach Spielbeginn öffneten sich die Schleusen und innerhalb von wenigen Minuten stand weit und breit alles unter Wasser. Und es kam noch schlimmer: eine Flanke der Gäste fand in der 6. Spielminute einen dankbaren Abnehmer, der per Kopf zum 0:1 verwandelte. Die Eisenacher Mannschaft hatte so den besseren Start, drückte Creuzburg weit in die eigene Hälfte und konnte in der 17. Minute nach einem groben Creuzburger Abwehrfehler vollkommen frei aus knapp zehn Metern Entfernung auf 0:2 erhöhen. Der FSV kam in dieser Phase des Spiels nicht einmal ansatzweise zum Zug, gelegentliche Konterversuche wurden meist in Strafraumnähe von den Gästen abgefangen, und der Umstand, dass es bis zur Pause bei diesem Spielstand blieb, war zu großen Teilen Tino Bärenklau im FSV-Tor zu verdanken.
Wenige Minuten nach der Pause verursachte Marcel Will einen Elfmeter, den die Gäste dankbar zum 0:3 verwandelten (51.), doch Stefan Schade konnte fünf Minuten später das 1:3 für Creuzburg erzielen. Der FSV wurde jetzt besser, konnte mitspielen, doch ab der 65. Minute kam Eisenach wieder stärker und forderte Creuzburgs Schlussmann mehrfach mit gefährlichen Schüssen. Einer der wenigen wirklich erfolgversprechenden Creuzburger Angriffe wurde dann in der 88. Minute auf Abseits entschieden, im direkten Gegenzug trafen die Gäste zum 1:4 – Endstand. Kein Auftakt nach Maß, was zum Teil wohl aber auch den heutigen personellen Problemen geschuldet war. (ub)

Marksuhler SV II – FSV Creuzburg 5:4 (5:1)

Creuzburg war zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft, hatte auch die erste gute Chance des Spiels. Doch Stefan Schade fehlte der Blick für die mitgelaufenen Mitspieler, sein Schussversuch war für den Marksuhler Torwart keine Herausforderung. Kurz danach wurde Creuzburg durch zwei falsche Abseitsentscheidungen benachteiligt. Der Schiedsrichter hatte wohl wie auch die Marksuhler Abwehr Schwierigkeiten mit Creuzburgs schnellen Spitzen, besonders Stefan Schade und Christoph Rennert sorgten für temporeiche Angriffe des FSV. Erst nach einer Viertelstunde wurden die Hausherren stärker und kamen zu Chancen. Nachdem eine lang geschlagene Flanke von rechts in hohem Bogen über Creuzburgs Torwart hinweg segelte, fiel per Kopf das 1:0 (15.). Creuzburg zeigte sich jetzt unkonzentriert im Mittelfeld, leistete sich zahlreiche gefährliche Ballverluste, von denen einer Creuzburgs Schlussmann zu einer Fußabwehr an der Strafraumgrenze zwang. Dabei brachte er den Gegner zu Fall, was mit Strafstoß geahndet wurde, der das 2:0 zur Folge hatte (29.). Marksuhl bekam zunehmend mehr Räume geboten, konnte fast nach Belieben kombinieren und erzielte in der 33. Minute ungestört per Vollspann aus 10 Metern das 3:0. Doch Creuzburg konterte, Stefan Schades Ball erreichte Christoph Rennert, der auf 3:1 verkürzte (34.). Mit einem perfekten Freistoß aus 20 Metern ins rechte ober Eck erhöhte Marksuhl aber postwendend auf 4:1 (39.). Nach einem Traumzuspiel in den 5-Meter-Raum fiel dann sogar noch das 5:1 per Kopf. Deprimierend für Creuzburgs Schlussmann Sebastian Büchner, der heute im Tor aushelfen musste, und bei den meisten Treffern keine wirkliche Chance hatte.
Creuzburg begann die zweite Spielhälfte verletzungsbedingt ohne Stefan Schade und Danny Raasch, der heute unauffällig blieb. Raimund Arndt als Edelreservist lief als Spitze auf und Sebastian Wolf verstärkte die Abwehr. Creuzburg hatte nun anfangs zwar ein paar Probleme, sich zu finden, war den Marksuhlern, die ebenfalls gewechselt hatten, dann aber gleichwertig, was Christoph Rennert in der 49. Minute mit einem Schuss unterstrich, den Marksuhls Torwart gerade noch erreichen konnte. Ein Elfmeter, von Christoph Rennert getreten, brachte Creuzburg dann in der 54. Minute das 5:2, und Martin Foerder konnte mit einem sehenswerten, links um die Mauer gezirkelten Freistoß auf 5:3 verkürzen (56.). Creuzburg war nun die spielbestimmende Mannschaft, Marksuhl kam nur noch zu wenigen, aber gefährlichen Kontern. Sebastian Büchner im Creuzburger Tor konnte sich mehrfach auszeichnen und weitere Gegentore verhindern – teilweise mit dem Glück des Tüchtigen. Ein unglückliches Foul brachte den Hausherren in der 58. Minute noch einen Elfmeter, der aber verschossen wurde. In der 78. Minute schaltete Christoph Rennert schnell, profitierte von einem Ballverlust der Gegner und legte mit viel Übersicht quer ab auf Raimund Arndt, der den Anschlusstreffer zum 5:4 erzielte. Der Ausgleich lag nun mehrfach in der Luft, so z.B. als der eingewechselte Jens Gladitz, der Creuzburg heute verstärken musste, in der 89. Minute den Ball im Strafraum nur knapp verpasste. Am Ende reichte es nicht, es gelang Creuzburg leider trotz dieser Energieleistung der zweiten Halbzeit nicht, einen Punkt mitzunehmen. Konzentrierteres und engagierteres Spiel in den ersten 45 Minuten hätte hier vielleicht für einen anderen Spielausgang sorgen können. (ub)


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