Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Etterwinden folgte heute mit dem
FSV Wutha-Farnroda II ein vermeintlich leichter Gegner. Die
erfolgreiche Aufstellung der Vorwoche musste nur auf einer Position
geändert werden – für Danny Raasch rückte Martin Foerder in die
Mannschaft. Nach fünf Minuten setzte sich Stefan Schade durch, kam frei
vorm gegnerischen Torwart zum Abschluss und scheiterte an diesem. Ein
Querpass wäre in dieser Situation wahrscheinlich besser gewesen. In der
Folge zeigten sich viele Zuordnungsprobleme. Außerdem wurde dem Gegner
immer wieder zu viel Platz gelassen. In der 10. Minute kam ein Wuthaer
Stürmer unmittelbar vorm Tor zum Schuss. Tino Bärenklau konnte den Ball
glücklicher Weise noch an den Pfosten lenken und Markus Bock die
Situation endgültig klären. Doch auch diese Warnung konnte die
Creuzburger Mannschaft nicht aufwecken. Wutha kam immer wieder zu
gefährlichen Situationen. In der 17. Minute spielte ein Stürmer von
Wutha drei Creuzburger aus, war jedoch zu verspielt, so dass auch hier
wieder Markus Bock klären konnte. Außer einem Torschuss von Sebastian
Frank und einem Pfostenschuss von Stefan Schade nach einem Freistoß
lief bei Creuzburg nicht viel zusammen. In der 44. Minute setzte sich
Stefan Lorenz nach einem langen Ball auf der rechten Seite durch und
konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Denn fälligen Freistoß nahe
der Torauslinie brachte Martin Foerder auf das Tor und mit etwas Hilfe
des gegnerischen Torwarts fiel das äußerst glückliche 1:0. In diesem
Moment war der Spielverlauf der ersten Halbzeit komplett gedreht.
In der zweiten Hälfte war Wutha, oft durch Fehler im Spielaufbau von
Creuzburg unterstützt, weiterhin gefährlich. Creuzburg konnte jedoch
den sich bietenden Platz des Öfteren für eigene Angriffe nutzen. Stefan
Schade erarbeitete sich eine gute Chance, und ein Freistoß von Martin
Foerder ging nur knapp über das Tor. Nach einer Rangelei von Nils
Rennert mit einem Gegner kamen zwei weitere Wuthaer dazu und stießen
jeweils einen Creuzburg um. Erstaunlicherweise wurde nur Nils Rennert
mit einen gelben Karte verwarnt, was offenbar falsch war, denn einer
dieser beiden Wuthaer Spieler fiel auch in der Folge durch weitere
Unsportlichkeiten auf.
In der 69. Minute schlug Stefan Lorenz
einen langen Ball auf Sebastian Frank und dieser schob den Ball mit dem
linken Außenrist in die rechte Ecke des Tors. Nur sechs Minuten später
spielte Nils Rennert Stefan Lorenz auf der rechten Außenbahn frei,
Stefan Lorenz passte zu Sebastian Frank in den Strafraum und Markus
Bock konnte das 3:0 für Creuzburg erzielen. Das 4:0 erzielte Stefan
Schade kurz vor Schluss mit einem Schuss von der
Strafraumlinie.
Am Ende muss man zugeben, dass Wutha eine Führung
zur Pause verdient gehabt hätte, Creuzburg jedoch insgesamt eine
bessere Chancenverwertung an den Tag legte. Vor allem bei der Zuordnung
und am Spielaufbau besteht aber noch Verbesserungsbedarf. (stb)
Zu Beginn des heutigen Spiels zeigten sich die Gäste aus Etterwinden
energischer, attackierten früh und brachten den FSV so mehrfach arg in
Bedrängnis. Ein Creuzburger Konter in der 8. Spielminute setzte Stefan
Lorenz über rechts in Szene, der trotz Foul nicht auf den Strafstoß
spekulierte, sondern den entscheidenden Ball auf Danny Raasch spielte,
der so das 1:0 erzielte. Doch unmittelbar darauf konnten die Gäste
Creuzburg überrumpeln und zum 1:1 ausgleichen. Nachdem das Spiel für
die ersten 20 Minuten leichte Vorteile für Etterwinden zeigte, und
Creuzburg teilweise weit in die eigene Hälfte gedrückt wurde, kam
unsere Mannschaft dann für den Rest der ersten Spielhälfte besser zum
Zug. Mehrere hochkarätige Chancen verstrichen leider ungenutzt, was
teilweise den schwierigen Bodenverhältnissen geschuldet war. Dennoch
hatte der FSV erneut unübersehbare Probleme hinsichtlich der
Chancenverwertung.
Nach der Pause wurde Creuzburg deutlich energischer, erarbeitete sich
mehrere hochkarätige Möglichkeiten, und zeigte zunehmend vorbildlichen
Einsatz. Auch wenn noch nicht alles im Spiel so lief, wie man es sich
wünschte – die ordnenden Zurufe von außen fanden Beachtung, die
Spielanlage verbesserte sich. Für den verdienten Lohn sorgte dann
Sebastian Frank in der 64. Minute, als er placiert von der
Strafraumgrenze zum 2:1 verwandelte. Sechs Minuten später konnte er von
einem Querschläger der Gäste profitieren, und das 3:1 erzielen –
Etterwinden zeigte sich nun deutlich beeindruckt. Doch ab der 80.
Minute wurden die Gäste wieder stärker, kamen in der 86. Minute sogar
noch zum 3:2-Anschlusstreffer. Aber der FSV gab nun nach zwei Spielen
ohne eigenes Tor den wichtigen Sieg gegen den derzeitigen
Tabellenführer nicht mehr aus der Hand. Ein wichtiger Sieg, für die
Tabelle und auch für die Köpfe der Spieler. Auch wenn wir es nicht mehr
komplett selbst in der Hand haben, der Aufstieg ist weiterhin
möglich. (ub)
Creuzburgs Mannschaft hätte vor dem heutigen Spiel klar sein müssen,
worum es geht. Ein erneuter Punktverlust würde wohl die Tabellenführung
kosten. Der FSV begann das Spiel dennoch zu unkonzentriert. Unbewacht
an der Grenze zum 5-Meter-Raum konnte ein Mihlaer Spieler bereits in
der zweiten Spielminute den Führungstreffer erzielen – ein
katastrophaler Start. Sichtlich beeindruckt hatte der FSV Mühe, dem
Anrennen der Mihlaer standzuhalten. Erst in der 21. Minute wurde eine
Creuzburger Chance herausgespielt, Stefan Schade traf jedoch nur den
Pfosten. Ein Querschläger im Mittelfeld landete in der 27. Minute beim
Gegner, der davon zum 2:0 profitieren konnte. Vom FSV war weiter wenig
zu sehen. Die zweite Creuzburger Chance hatte Martin Foerder dann mit
einem Distanzschuss in der 39. Minute, der leider über das Tor segelte.
Viel mehr gab es von unserer Mannschaft nicht zu berichten, lediglich
Stefan Lorenz hatte in der 45. Minute noch eine Möglichkeit, dabei
blieb es dann aber auch. Die Gastgeber dagegen hätten unmittelbar
darauf beinahe das 3:0 erzielt.
In der zweiten Spielhälfte wurde es nicht besser. Ein ungestörter
Distanzschuss der Mihlaer brachte bereits in der 46. Spielminute das
3:0. Creuzburg dagegen kam aufgrund zu vieler Fehler in der
Ballbehandlung auch weiterhin nicht richtig ins Spiel. Die
konditionellen Defizite machten sich nun in noch weiter nachlassender
Laufarbeit bemerkbar. Dazu kamen Stopp- und Annahmefehler auf nahezu
allen Positionen, die den SV Mihla immer wieder in Ballbesitz brachten.
Creuzburg arbeitete nicht ausreichend gegen den Gegner, ließ zu viel
Raum und lief oft nur nebenher. So konnte Mihla nahezu nach Belieben
passen, wurde meist nicht oder viel zu spät gestört. Bei den wenigen
Creuzburger Möglichkeiten wurde nicht genügend nachgesetzt, so dass
Creuzburg heute am Ende torlos ausging. Mihla konnte zehn Minuten vor
Schluss noch auf 4:0 erhöhen. Ein unansehnliches Spiel der Creuzburger
Mannschaft, dass man trotz des Fehlens von vier Stammspielern anders
hätte bestreiten müssen. Konditionelle Schwächen, fehlende
Konzentration und mangelndes Engagement haben heute einen schweren
Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze gebracht. (ub)
Was will man nach einem solchen Spiel schreiben? Die Enttäuschung
sitzt tief, Creuzburg hat sich heute von Anfang an zu schlecht
präsentiert. Bis auf einige Halbchancen war vom FSV in den ersten
zwanzig Minuten des Spiels nicht viel zu sehen. Doch auch die Gäste
hatten wenig fussballerisch Interessantes beizusteuern, wurden aber in
der 20. Minute mit einem Freistoß gefährlich, den Tino Bärenklau
glücklicherweise noch aus dem Winkel fischen konnte. Creuzburg hatte
dann in der 22. Minute zweimal nacheinander nach Ecken gute
Möglichkeiten, nutzte diese aber nicht. Um die 35. Minute herum hatte
Creuzburg seine stärkste Phase, kam hintereinander zu drei Großchancen,
scheiterte aber jedesmal am souveränen Gästetorwart.
Auch in der zweiten Spielhälfte blieb das Spiel über weite Strecken
zerfahren, zu viele Möglichkeiten wurden vom FSV vertan, sich bietende
Räume nicht genutzt. Zahllose Ungenauigkeiten und zu lustloses Agieren
des FSV verdarben den Zuschauern schnell die Laune. In der 70. Minute
rächte sich dann die zunehmende Creuzburger Passivität. Der Ball, der
den Creuzburger Strafraum diagonal passierte, ohne dass dies einen der
Spieler des FSV interessierte, fand bei den Gästen einen dankbaren
Abnehmer, das 0:1 war die Folge. Und nachdem bereits eine Minute später
beinahe das nächste Tor für die SG gefallen wäre, war es dann in der
81. Minute soweit: nachdem sich erneut kein Creuzburger Spieler in
Richtung des Balles bewegte, nutzten die Gäste die Chance zum Konter
und erzielten das 0:2. Am Ende war es wohl ein verdienter Sieg für die
Gäste, unnötig jedoch aus Creuzburger Sicht. Denn wenn der Einsatz
heute gestimmt hätte, wäre das Ergebnis sicher anders ausgefallen, und
Marksuhl hätte nicht die Chance gehabt, in der Tabelle punktemäßig
gleichzuziehen. So bleibt der FSV einzig aufgrund des Torverhältnisses
an der Tabellenspitze. Die Verfolger warten. (ub)
Nach dem schnellen Rückstand durch das Tor der Eisenacher in der 2.
Minute hatte Creuzburg heute etwas Mühe, ins Spiel zu kommen. Erst in
der 15. Minute hatte Sebastian Frank die erste Creuzburger Chance,
verzog aber aus 15 m leicht. Creuzburg nutzte die sich bietenden freien
Räume leider nicht, zeigte sich im Mittelfeld zu träge, worunter der
Spielaufbau in dieser Phase deutlich litt. In der 30. Minute musste
Christoph Rennert verletzt ausgewechselt werden, was nichts Gutes ahnen
ließ. Er wurde durch Oliver Pasemann ersetzt. Sebastian Frank konnte in
der 36. Minute nach einer Ecke den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1
erzielen. In der 41. Minute musste auch Christian Krämer
verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, für ihn kam Marcel Will.
Damit lief das Spiel bereits in der ersten Hälfte völlig anders, als
man sich das gewünscht hätte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Creuzburg aufgrund besserer
Spielanlage zunehmend zu Chancen. In der 58. Minute hätte ein Freistoß
von Stefan Schade dann beinahe die Creuzburger Führung gebracht, doch
der Eisenacher Schlussmann sicherte den Ball im Nachfassen. Die nächste
Chance hatte Sebastian Frank in der 60. Minute aus zentraler Position,
unmittelbar darauf dann Martin Foerder. Im Nachsetzen kam Sebastian
Frank zu Fall, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, und Sebastian
verwandelte selbst zum 1:2 (62.). Creuzburg hatte so also trotz
Verletzungspech das Spiel gedreht, was auch daran lag, dass die
eingewechselten Spieler die Ausfälle mit eigenen Energieleistungen gut
kompensieren konnten. Oliver Pasemann arbeitete defensiv vorbildlich,
ließ den Gegenspielern keinen Raum, und scheiterte selbst in der 70.
Minute nur knapp am Eisenacher Torwart. Marcel Will ging ebenfalls
bis an die Leistungsgrenze und überzeugte durch überlegtes
Abwehrverhalten. Aber generell gab in der Creuzburger Mannschaft heute
jeder sein Bestes, was sich dann auch besonders in den letzten 20
Minuten des Spiels in einem wahren Reigen von Chancen gegen die
defensiv deutlich nachlassenden Eisenacher zeigte. Stefan Lorenz konnte
folgerichtig in der 77. Minute mit einem am gegnerischen
Schlussmann vorbeigelegten Ball auf 1:3 erhöhen. Kai Wolfram
verhinderte kurz darauf per Kopf den schnellen Eisenacher
Anschlusstreffer. Dass weitere Creuzburger Chancen dann nichts
Zählbares mehr brachten, war letztlich Glück für die Eisenacher. So
geht das heutige Spiel als wichtiger Arbeitssieg
in die Statistik ein. Creuzburg bleibt mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt vor Etterwinden an der Tabellenspitze. (ub)
Nach der enttäuschenden Leistung im Spiel gegen FC Eisenach III
musste heute eine Steigerung gegen den Tabellenzweiten aus Marksuhl
her.
Die Mannschaft begann das Spiel sehr konzentriert und mit einer
verbesserten Einstellung. In der 6. Minute war Stefan Lorenz nach einem
Konter frei durch und konnte nur per Foul im Strafraum gestoppt werden.
Den fälligen Elfmeter verwandelte Danny Raasch.
Auch nach der Führung wurden weitere Chancen erspielt. Vor allem nach
hohen Bällen, meist von Martin Foerder geschlagen, wurde es für
Marksuhl gefährlich. Leider wurden diese Möglichkeiten nicht genutzt.
In der 32. Minute gab es nach einem vermeintlichen Foul Elfmeter für
Marksuhl. Sowohl den Strafstoß als auch den Nachschuss konnte Tino
Bärenklau parieren.
Nur kurze Zeit später schlug Christian Krämer einen langen Ball auf
Stephan Schade, dieser lief alleine aufs Tor zu und erzielte das 2:0
(33.). Kurz vor der Pause kamen die Gäste zu einer guten Chance, jedoch
verfehlte der freistehende gegnerische Stürmer den Ball. So ging es mit
einer verdienten 2:0 Führung in die Pause.
Nach der Halbzeit gönnte sich die Mannschaft eine kurze Ruhepause, und
Marksuhl kam in der 55. Minute nach einem Freistoß zu einer guten
Chance. Der Nachschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Nur vier
Minuten später versuchte der gegnerische Libero eine Kopfballrückgabe
zum Torwart. Dieser war jedoch schon aus seinem Tor gekommen und konnte
den Ball nur noch zur Seite abwehren. Martin Foerder hatte nachgesetzt
und konnte den Ball ins verlassene Tor schieben (59.). In der 69.
Minute erzielte Christoph Rennert nach hohem Pass von Martin Foerder
von der Mittellinie durch einen Lupfer über den Torwart das 4:0. Wenige
Minuten später war Nils Rennert nach einer schönen Kombination mit
Stefan Lorenz frei auf der rechten Außenbahn. Seine Flanke konnte
Stefan Schade zum 5:0 verwerten (73.).
In der Schlussphase des Spiels wurden noch einige Möglichkeiten liegen
gelassen. Zusammenfassend muss man feststellen, dass die Mannschaft
diesmal die richtige Einstellung hatte und auch in der Höhe verdient
gewonnen hat. Das einzige Manko war die Chancenauswertung zwischen dem
1:0 und dem Elfmeter für Marksuhl. Glücklicherweise konnte Tino
Bärenklau den Elfmeter abwehren, sonst hätte das Spiel einen anderen
Verlauf genommen.
(stb)
Das erste Rückrundenspiel des Jahres 2012 fand bei strahlendem
Sonnenschein auf dem Stedtfelder Sportplatz statt. Und auch der
Spielbeginn war geeignet, gute Laune zu verbreiten: Creuzburg hatte in
der 5. Minute die erste gute Torchance, als Sebastian Frank eine Flanke
von der linken Torauslinie schlug, doch leider war keine der
Creuzburger Spitzen auf rechts mitgegangen. Aber auch die Eisenacher
zeigten sich energisch, spielten von Beginn an sehr offensiv. Creuzburg
bekam dadurch gute Kontermöglichkeiten, vertat eine davon durch
Ungenauigkeiten im Zuspiel bereits in der 9. Spielminute, als man aus
einer 2-gegen-2-Situation deutlich mehr hätte machen müssen. In der 14.
Minute verwandelte Christoph Rennert einen von Stephan Schade
getretenen Freistoß per Direktabnahme sehenswert zum 0:1. Aber Eisenach
drückte weiter, war häufig mit neun oder zehn Mann in der Creuzburger
Hälfte. Creuzburg verschusselte die sich dadurch ergebenden
Kontermöglichkeiten merhfach sträflich durch fehlende Übersicht und
individuelle Fehler in der Ballbehandlung. Eisenach dagegen hatte mit
einem der wenigen Torschüsse in der 29. Minute Erfolg: ein durchaus
haltbarer Schuss brachte den Ausgleich (1:1). Die Eisenacher zeigten
sich konditionell stärker, mit mehr Laufbereitschaft, und blieben
dadurch ständig gefährlich.
Auch in der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ähnlich. Creuzburg
bewegte sich zu wenig, wirkte teilweise lustlos, spielte die sich
bietenden Chancen nicht konsequent genug zu Ende. In der 60. Minute
legte Pascal Schwanz mit viel Übersicht auf Sebastian Frank ab, der den
Torwart aus Nahdistanz überwinden konnte (1:2). Der FSV leistete sich
danach im Spiel immer wieder unnötige Ballverluste in der
Vorwärtsbewegung, oft sogar bereits in der eigenen Spielhälfte, so dass
das nächste Tor der Eisenacher – begünstigt durch zu geringe Laufarbeit
des FSV – nur noch eine Frage der Zeit schien. In der 83. Minute
landete dann ein hoppelnder Distanzschuss unerreichbar in der äußersten
linken Ecke des Creuzburger Tors (2:2). Und das hätte es noch längst
nicht sein müssen, Möglichkeiten für Eisenach gab es genug. Am Ende
muss man leider eingestehen, dass Creuzburg trotz zahlreicher eigener
Möglichkeiten am Ende mit dem 2:2 noch gut bedient war. Ich hoffe, dass
die Mannschaft in der nächsten Woche gegen Marksuhl eine bessere und
konzentriertere Leistung zeigt, denn so wird das sonst mit Sicherheit
nichts. (ub)
Creuzburg zeigte sich im letzten Spiel des Kalenderjahres erneut
spielbestimmend, störte den Gegner früh und ließ so wenig zu. Das
Geschehen spielte sich in der ersten Halbzeit zu großen Teilen in der
Spielfeldhälfte der Gäste ab. Doch zunächst kam dennoch nichts
Zählbares heraus. Mehrere Creuzburger Flanken von rechts fanden den
Mitspieler nicht, sondern endeten im Außennetz des Gästetors. In der
17. Minute konnte Nils Rennert eine sehr gute Vorlage von Stefan Schade
nicht nutzen. Stefan Lorenz vergab in der 25. Minute frei vor dem
gegnerischen Tor eine weitere Großchance. Der FSV zeigte heute erneut
Mängel im Spielaufbau, versuchte es mit vielen weit geschlagenen
Bällen, die ihr Ziel häufig nicht erreichten. Vom Gegner war dennoch
wenig zu sehen, abgesehen von zahlreichen äußerst ruppigen Fouls, die
der Eintracht zu Recht bereits in der ersten Hälfte mehrere gelbe
Karten einbrachten. In der 40. Minute zog dann Stefan Lorenz von der
Strafraumgrenze ab und versenkte den Ball mit viel Übersicht ins linke
lange Eck der Gegner (1:0).
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigte sich der FSV nicht druckvoll
genug, was den Gegner zu einigen Möglichkeiten kommen ließ. Man wartete
förmlich auf ein Kontertor der Gäste. Eigene Möglichkeiten spielte der
FSV dagegen nicht konsequent genug aus, erarbeitete sich nur wenige
wirklich klare Torchancen. Hinzu kamen viele individuelle Fehler in der
Ballbehandlung, die das Spiel immer wieder stocken ließen. Stefan
Lorenz vergab in der 68. Minute eine tausendprozentige Chance aus 5
Metern Entfernung, und erst in der 83. Minute konnte Stefan Schade dann
nach einem schönen Alleingang über außen das 2:0 erzielen und damit
alles klar machen. Am Ende ein versöhnlicher Ausgang des Spiels, mit
dem Creuzburg einen gelungenen Abschluss der Hinrunde feiert und als
„Herbstmeister“ in die Winterpause geht. Positiv zu erwähnen ist heute
unbedingt die Leistung des Schiedsrichters Daniel Petzold, der die
Partie mit viel Ruhe und Übersicht souverän leitete. (ub)
Creuzburg begann das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres
unkonzentriert und bekam in der 7. Minute mit dem 0:1 der Gäste prompt
die Quittung. Doch wer dachte, der FSV würde nun wach, lag falsch. Das
Spiel plätscherte vor sich hin, Creuzburg zeigte nach wie vor keine
ernsthaften Bemühungen. Ansatzweise taten sich auf beiden Seiten
Chancen auf, wurden aber meist nicht sauber zu Ende gespielt. Nach
einer halben Stunde erlöste Stefan Lorenz nach einer weiten Flanke von
Christian Krämer das Publikum und traf Vollspann aus fast 20 Metern zum
Ausgleich (1:1, 31.). Über den Rest der ersten Spielhälfte decken wir
dennoch besser den Mantel des Schweigens.
Creuzburg begann die zweiten 45 Minuten dann deutlich bemühter, zeigte
sich defensiv nun stärker, blieb vorn aber zunächst noch erfolglos. Ein
Freistoß von Stefan Schade, getreten von der Mittellinie, brachte
Creuzburg dann das 2:1 (51.). Vier Minuten später konnte Stefan nach
schönem Zusammenspiel mit Stefan Lorenz erneut treffen: frei im
Strafraum erzielte er das 3:1. Nun war wohl der Bann gebrochen.
Christoph Rennert ging in der 61. Minute allein durch und traf zum 4:1,
Stefan Lorenz traf per Foulelfmeter zum 5:1 (63.), und Stefan Schade
erhöhte in der 75. Minute mit einem schönen Schuss aus der Drehung auf
6:1. Marcel Will konnte dann in der 80. Minute nach präziser Vorlage
von Stefan Lorenz zunächst das 7:1 erzielen, nach Ablage von Martin
Foerder ließ er es sich in der 86. Minute nicht nehmen, den Ball zum
8:1 ins Tor zu hämmern. Stefan Lorenz war es dann, der in der 90.
Minute mit dem 9:1 das Maß voll machte. Ein FSV im Torrausch, und ein
Spiel, das man bis zur Halbzeitpause nicht so erwartet hätte. Mit einem
Gegner, der seine Chancen zu Spielbeginn besser genutzt hätte, wäre der
Spielausgang heute aber wohl ungewiss gewesen. (ub)
Schon nach wenigen Sekunden hatte Creuzburg die erste Chance, Nils
Rennert verzog aber nach Vorlage von Stefan Schade knapp. Im Gegenzug
kamen die Gastgeber gefährlich zum Schuss, doch Creuzburgs Schlussmann
Tino Bärenklau war auf dem Posten. In der 5. Minute legte Marcel Will
auf Stefan Schade ab, der zum 0:1 einköpfte. Drei Minuten später setzte
Christian Krämer sich schön allein durch und erzielte von halb rechts
aus 15 Metern das 0:2. In der 14. Minute verwandelte Stefan Schade eine
Flanke von Nils Rennert sehr gekonnt, ließ den Ball kurz ins rechte
Toreck abtropfen – 0:3 für den FSV. Bis dahin ließ Creuzburg keine
Fragen offen, wer hier das Spiel macht, doch danach begannen sich
erneut Unkonzentriertheiten einzuschleichen, die dem Gegner Chancen
eröffneten – das Spiel war in dieser Phase alles andere als sehenswert.
Ein Lattentreffer von Christoph Rennert in der 33. Minute gehörte noch
zu den besseren Momenten der ersten Spielhälfte. In den letzten Minuten
musste Creuzburg sogar noch einen Gegentreffer hinnehmen, als Tino
Bärenklau den Ball nach einem an sich unproblematischen Schuss nicht
festhalten konnte (1:3, 40.).
Nach der Pause konnte Stockhausen per Strafstoß den Anschlusstreffer
zum 2:3 erzielen, bekam jedoch postwendend das 2:4, als Stefan Schade
von einem schweren Missverständnis der Stockhäuser Abwehr profitieren
konnte (48.). Creuzburg zeigte sich defensiv weiter ungeordnet, agierte
im Angriff überhastet, wie schon gegen Ende der ersten Halbzeit.
Chancen wurden serienweise – teilweise leichtfertig – vergeben. Positiv
auffälligster Spieler auf Creuzburger Seite war heute Stefan Schade,
der dann in der 68. Minute per Freistoß das 2:5 erzielte, danach aber
mehrfach hintereinander am Stockhausener Torwart scheiterte. Marcel
Will konnte in der 77. Minute einen vom Torwart abgewehrten Ball zum
2:6 verwandeln. Dann hatte der FSV defensiv erneut einen Aussetzer, die
Gegner kamen unbedrängt zum Schuss und konnten den abermals nicht
sicher wirkenden Creuzburger Schlussmann mit einem durchaus haltbaren
Ball zum 3:6 überwinden (83.). Zwei Minuten später erzielte Stefan
Schade mit einem sehenswerten 12-Meter-Kopfball das 3:7.
Überflüssigerweise gelang den Gastgebern in der 91. Minute nach einer
Ecke noch das 4:7, was erneut die fehlende Konzentration der
Creuzburger Mannschaft in der Schlussphase unterstrich. In den letzten
Spielminuten bekommt der FSV einfach zu viele Gegentore. Dennoch drei
Punkte, das Torverhältnis ausgebaut und an der Tabellenspitze
behauptet. (ub)

Stockhausens Torwart hat Mühe mit dem Schuss von Stefan Schade aus
Nahdistanz
Creuzburgs erstes Tor fiel in der 7. Minute durch Pascal Schwanz,
wurde aber nicht gewertet - es wurde knapp außerhalb des 5-Meter-Raums
wegen Fouls am Torwart gegen ihn entschieden. Der FSV zeigte sich zu
Spielbeginn dominant, aber die Spritzigkeit fehlte, und so blieb
Creuzburg zunächst erfolglos im Torbemühen. Erst in der 24. Minute traf
ein Schuss von Nils Rennert die Torlatte und machte Hoffnung auf mehr.
Die folgende Ecke konnte ebensowenig genutzt werden - zu wenige Spieler
waren mit aufgerückt, was Kopfschütteln am Spielfeldrand verursachte.
In der 35. Minute fasste sich Stefan Lorenz ein Herz: da der Rest
der Offensive erneut recht lustlos agierte, musste er sich einmal mehr
allein gegen gegnerische Verteidigung und Torwart durchsetzen und
erzielte so das 1:0. Drei Minuten später wurde er von Pascal Schwanz
wunderschön angespielt und konnte so auf 2:0 erhöhen. Nachdem dann
Pascal selbst in der 42. Minute einen vom Torwart abgeklatschten Ball
aus spitzem Winkel von links versenkte, stand es nun bereits 3:0.
Die zweite Spielhälfte begann Creuzburg ähnlich kraftlos, wie schon
weite Strecken der ersten Halbzeit verliefen. Kein schönes Spiel, aber
dennoch kam der FSV zu guten Chancen. Nach Pass von Pascal Schwanz
verfehlte ein Kopfball von Nils Rennert das Gästetor nur knapp. Ein
Freistoß von Martin Foerder schlug dann in der 61. Minute unhaltbar zum
4:0 ein. In der 68. Minute hätte Raimund Arndt mit einer sehenswerten
Direktabnahme im Strafraum beinahe das 5:0 gemacht. Dies gelang ihm
dann in der 76. Minute mit einem Schuss von links ins Dreieck, nach
einer Super-Vorlage von Martin Foerder, der heute ein sehr gutes Spiel
ablieferte. Die Gäste, die bereits in der 72. Minute mit einem
Lattentreffer zeigten, dass sie das Spiel noch nicht abgehakt hatten,
konnten in der 83. Minute per Kopf ihr erstes Tor erzielen
(5:1). Die letzten knapp zehn Minuten zeigten einen noch immer
kämpfenden Gegner. Gegen eine zunehmend unkonzentriertere Creuzburger
Mannschaft, die zwei Konterchancen nicht für ein weiteres Tor nutzte,
gelang den Gästen dann in der 90. Minute noch das 5:2. Insgesamt war es
heute ein Spiel, in dem die Creuzburger Mannschaft meist weder
Spielbegeisterung noch Kampf zeigte, und so keinen Zuschauer vom Hocker
riss. (ub)

Die ersten Spielminuten gehörten heute klar dem Gegner, Creuzburg
kam zunächst nicht ins
Spiel. Doch der erste Angriff des FSV war dann gleich erfolgreich,
wenn auch unter Mithilfe des Gegners: Stefan Lorenz schlug den Ball
von rechts scharf herein, und der 4er der Gegner lenkte den Ball ins
eigene Tor (9., 0:1). Abstimmungsprobleme zwischen Stefan Schade, der
heute als Libero aufgestellt war, und mit der ungewohnten Position
besonders in der ersten Spielhälfte so seine Probleme hatte, und
Creuzburgs Torhüter Tino Bärenklau hätten den Gastgebern dann in
der 20. Minute beinahe den Ausgleich gebracht. Aber dem FSV mangelte
es auch deutlich an Laufbereitschaft, spielerisch ging bei Creuzburg
zunächst nahezu nichts, und auch das berühmte „Spiel ohne Ball“
war katastrophal – außer dem ballführenden Spieler bewegte sich
nur selten jemand. Etterwinden dagegen zeigte sich bemüht,
laborierte jedoch an zu vielen individuellen Fehlern und gravierenden
Schwächen im Abschluss. Ein Creuzburger Freistoß von Martin Foerder
wurde dann in der 33. Minute von Pascal Schwanz per Hacke abgefälscht
und rollte dem Etterwindener Torwart durch die Hände, so dass mit
dem 0:2 nun der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt war. Erst
kurz vor der Halbzeit hatte Creuzburg mehr mit dem Spiel zu tun.
Nachdem Christoph Rennert in der 43. Minute etwas überhastet und
daher erfolglos abschloss, setzte er eine Minute später Pascal
Schwanz schön in Szene, der sich die Ecke nun aussuchen konnte und
auf 0:3 erhöhte.
Zu Beginn der zweiten
Halbzeit war Creuzburg dann endlich im Spiel angekommen. Christoph
und Pascal, der heute auch in den Zweikämpfen besser aussah,
kombinierten erneut gut, erarbeiteten sich so weitere Torchancen.
Marcel Will zeigte im Angriff einmal mehr engagiertes
Zweikampfverhalten, sorgte so für viel Druck, und auch hinten lief
es besser: Stefan Schade zeigte sich sicherer, Kai Wolfram und Enrico
Schwanz sorgten dafür, dass nichts anbrannte, Nils Rennert und
Christian Krämer halfen dabei gewohnt sicher mit. Stefan Lorenz
brachte über rechtsaußen temporeich Gefahr, wurde aber mehrfach
wegen Abseits zurückgepfiffen. Als der Etterwindener Torwart einen
Freistoß in der 73. Minute nicht festhalten konnte, blieb Pascal
Schwanz im Nachschuss erfolglos, schob aber nach der folgenden Ecke
den Ball aus 3 Metern zum 0:4 ein (74.). Die Hausherren kamen in der
83. Minute dann zumindest zum Ehrentreffer. Zwei Minuten später
legte Pascal Schwanz mit viel Gefühl nach rechts auf Stefan Lorenz
ab, der so das 1:5 erzielen konnte. So nimmt Creuzburg heute drei
Punkte mit nach Hause, und das am Ende sogar noch verdient.
(ub)

Der von Pascal Schwanz
abgefälschte Ball rollt dem Etterwindener Torwart durch die Hände
Das Derby begann von beiden Seiten ambitioniert, doch der Gegner
ließ zunächst wenig zu. Creuzburg hatte die erste Torchance in
der 5. Minute, doch der Fernschuss von Christian Krämer strich knapp am
Gästetor vorbei. Auch eine gefährliche Ecke des FSV blieb ergebnislos,
Christian Krämers Schuss aus dem 5er wurde geblockt. Das Spiel war von
vielen Zweikämpfen geprägt, beide Mannschaften ließen flüssige
Spielzüge vermissen. Und die wenigen Torchancen verstrichen ungenutzt:
Marcel Will's Heber über den Mihlaer Torwart, der 5 Meter daneben ging,
der Schuss von Pascal Schwanz, der das Tor nur knapp verfehlte (41.),
und besonders schmerzlich und vor allem grob fahrlässig dann das
Doppelpassspiel zwischen Kai Wolfram und Christoph Rennert in der 44.
Minute, bei dem zu zweit vor dem gegnerischen Tor und allein gegen den
Torhüter nichts Zählbares herauskam – unglaublich! Normalerweise rächt
sich so etwas.
Doch in der 48. Minute konnte Christian Krämer das 1:0 für Creuzburg
erzielen. Mihla kam nun mit Beginn der zweiten Spielhälfte zusehends
unter Druck, versuchte dies durch härtere Gangart in den Griff zu
bekommen, so dass der Schiedsrichter dies mit zahlreichen Verwarnungen
ahnden musste. Creuzburg kam nun deutlich besser, versuchte zu
kombinieren. In der 64. Minute konnte Christoph Rennert den Mihlaer
Torwart mit einem Heber zum 2:0 überwinden. Stefan Schade hatte dann in
der 70. Minute das 3:0 auf dem Fuß, doch der Torwart der Gäste konnte
mit letztem Einsatz klären. Die Mihaler hatten dann noch einige
Konterchancen, doch der FSV ließ nichts mehr anbrennen, und auch
Schlussmann Tino Bärenklau tat das Mögliche, um die Null im Ergebnis
festzuhalten.
Ein verdienter Arbeitssieg über den bisherigen Tabellenführer, der sich
leider als schlechter Verlierer zeigte: Als Creuzburgs Mannschaft zum
Duschen kam, fand sie alle Hähne geöffnet und das Wasser daher kalt vor
– die Gäste hatten durch das Offenlassen der Duschen mal eben 300 Liter
Heißwasser in den Gulli laufen lassen!!! So etwas ist ärgerlich und für
einen kleinen Verein nicht zuletzt angesichts der Kosten kein Spaß.
Vielleicht sollten die Mihlaer sich die Funktionalität von
Duscharmaturen mal genauer erklären lassen, damit so etwas nicht wieder
passiert. (ub)
Bereits in der 5. Spielminute ging Creuzburg in Führung, als
Christoph Rennert seine Schnelligkeit ausspielte, im 16er klug auf
Stefan Schade ablegte, und dieser zum 0:1 vollstreckte. Ein in der 14.
Minute von Stefan Schade getretener Freistoß wurde dann von Christoph
Rennert zum 0:2 verwandelt. Stefan Schade war es dann auch, der in der
18. Minute von Raimund Arndt bedient wurde und aus 16 Metern auf 0:3
erhöhte. Bereits jetzt wurde wohl jedem klar, dass die Hausherren heute
keine Chance gegen die erneut vor Spielfreude förmlich platzende
Creuzburger Mannschaft haben würden. In der 24. Minute schlug Pascal
Schwanz eine Flanke von rechts, und Stefan Schade versenkte den Ball
unhaltbar aus 5 Metern zum 0:4. Und nachdem das Spiel dann ein wenig
vor sich hin dümpelte, setzte Stefan Lorenz mit einem sehenswerten
Heber über den Torwart der SG in der 43. Minute noch einen Akzent und
erzielte so das 0:5.
Nach der Pause konnte Raimund Arndt, der heute als Edelreservist von
Anfang an spielte, und am Entstehen mehrerer Tore beteiligt war, seine
gute Leistung mit dem 0:6 krönen (50.). Auch das nun einsetzende
schlechte Wetter konnte Creuzburg nicht bremsen, und so kam es in der
73. Minute zu einer Neuauflage des ersten Tores: wieder legte Christoph
Rennert auf Stefan Schade ab, und dieser erzielte nun das 0:7, sein
viertes Tor in diesem Spiel. Unnötigerweise konnten dann die Gastgeber
in der 78. Minute zumindest noch den Ehrentreffer zum 1:7 erzielen,
aber auch Creuzburg hatte noch etwas auf Lager: ein Schuss von Raimund
Arndt wurde von Stephan Büchner zum 1:8 verlängert (86.). Trotz des am
Ende schlechten Wetters ein schöner Fußballnachmittag für die Anhänger
des FSV. Lassen wir uns überraschen, wie es am nächsten Sonntag gegen
den derzeitigen Tabellenführer aus Mihla läuft. (ub)
Die erste gute Möglichkeit des etwas nervös beginnenden Spiels hatte
Eisenach in der dritten Minute. Creuzburg störte zeitig, hatte
aber im Spielaufbau noch Probleme. Beide Mannschaften kamen in dieser
Phase des Spiels meist über ruhende Bälle zu Torchancen. Doch Creuzburg
erarbeitete sich allmählich mehr Spielanteile, setzte dem Gegner mit
schnellem Flügelspiel zu. So auch in der 18. Minute, als Stefan Lorenz
von rechts abschloss, und Stefan Schade den vom Pfosten abprallenden
Ball aus Nahdistanz zum 1:0 versenkte. Nach etwa einer halben Stunde
war Creuzburg klar die spielbestimmende Mannschaft. Christoph Rennert,
der heute im Mittelfeld hervorragende Arbeit leistete, sowie Stefan
Schade, Pascal Schwanz und Stefan Lorenz kombinierten die Gäste
mehrfach wunderschön aus. Ein Elfmeter, den der zuvor gefoulte Stefan
Lorenz selbst trat, brachte Creuzburg dann mit 2:0 nach vorn (31.), und
Stefan Schade erhöhte zwei Minuten später auf 3:0. Nachdem
Schiedsrichterin Melle zuerst etwas kleinlich pfiff, zeigte sie sich
jetzt nicht konsequent genug, ließ einiges ungeahndet und verzichtete
trotz einiger rüder Fouls der Eisenacher auch auf entsprechende
Verwarnungen. Die richtige Antwort auf diese harte Gangart gab es dann
kurz vor der Pause: Pascal Schwanz flankte von rechts, Stefan Schade
ließ klug durch, so dass Martin Foerder per Direktabnahme auf 4:0
erhöhen konnte (43.).
Die zweite Spielhälfte lief in Bezug auf die Spielanteile ähnlich.
Creuzburg dominierte, von den Gästen war bis auf gelegentliche Konter
nicht viel zu sehen. In Creuzburgs Abwehr fiel erneut der souveräne Kai
Wolfram auf, der immer einen Tick schneller am Ball war, als seine
Gegenspieler. In der 64. Minute setzte sich Stefan Lorenz sehenswert
allein durch, ließ den letzten Gegner noch schön aussteigen und
verwandelte mit viel Übersicht von der Strafraumgrenze zum 5:0. Gegen
Ende des Spiels leistete sich Creuzburg dann einige
Unkonzentriertheiten, hatte das Spiel wohl schon abgehakt. In der 90.
Minute musste Creuzburgs Schlussmann Tino Bärenklau zweimal zupacken,
holte einen Freistoß aus dem Eck, konnte aber in der 93. Minute den
Ehrentreffer der Eisenacher nicht verhindern (5:1). Creuzburgs Fans
freuten sich heute über sehenswerten Fußball, der Lust auf Mehr machte.
Bei einer so von Laufbereitschaft und Spielfreude geprägten Leistung
sind gute Ergebnisse die logische Folge. (ub)
Das erste Spiel der neuen Saison begann mit einem Wolkenbruch.
Unmittelbar nach Spielbeginn öffneten sich die Schleusen und innerhalb
von wenigen Minuten stand weit und breit alles unter Wasser. Und es kam
noch schlimmer: eine Flanke der Gäste fand in der 6. Spielminute einen
dankbaren Abnehmer, der per Kopf zum 0:1 verwandelte. Die Eisenacher
Mannschaft hatte so den besseren Start, drückte Creuzburg weit in die
eigene Hälfte und konnte in der 17. Minute nach einem groben
Creuzburger Abwehrfehler vollkommen frei aus knapp zehn Metern
Entfernung auf 0:2 erhöhen. Der FSV kam in dieser Phase des Spiels
nicht einmal ansatzweise zum Zug, gelegentliche Konterversuche wurden
meist in Strafraumnähe von den Gästen abgefangen, und der Umstand, dass
es bis zur Pause bei diesem Spielstand blieb, war zu großen Teilen Tino
Bärenklau im FSV-Tor zu verdanken.
Wenige Minuten nach der Pause verursachte Marcel Will einen Elfmeter,
den die Gäste dankbar zum 0:3 verwandelten (51.), doch Stefan Schade
konnte fünf Minuten später das 1:3 für Creuzburg erzielen. Der FSV
wurde jetzt besser, konnte mitspielen, doch ab der 65. Minute kam
Eisenach wieder stärker und forderte Creuzburgs Schlussmann mehrfach
mit gefährlichen Schüssen. Einer der wenigen wirklich
erfolgversprechenden Creuzburger Angriffe wurde dann in der 88. Minute
auf Abseits entschieden, im direkten Gegenzug trafen die Gäste zum 1:4
– Endstand. Kein Auftakt nach Maß, was zum Teil wohl aber auch den
heutigen personellen Problemen geschuldet war. (ub)
Creuzburg war zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft, hatte auch
die erste gute Chance des Spiels. Doch Stefan Schade fehlte der Blick
für die mitgelaufenen Mitspieler, sein Schussversuch war für den
Marksuhler Torwart keine Herausforderung. Kurz danach wurde Creuzburg
durch zwei falsche Abseitsentscheidungen benachteiligt. Der
Schiedsrichter hatte wohl wie auch die Marksuhler Abwehr
Schwierigkeiten mit Creuzburgs schnellen Spitzen, besonders Stefan
Schade und Christoph Rennert sorgten für temporeiche Angriffe des FSV.
Erst nach einer Viertelstunde wurden die Hausherren stärker und kamen
zu Chancen. Nachdem eine lang geschlagene Flanke von rechts in hohem
Bogen über Creuzburgs Torwart hinweg segelte, fiel per Kopf das 1:0
(15.). Creuzburg zeigte sich jetzt unkonzentriert im Mittelfeld,
leistete sich zahlreiche gefährliche Ballverluste, von denen einer
Creuzburgs Schlussmann zu einer Fußabwehr an der Strafraumgrenze zwang.
Dabei brachte er den Gegner zu Fall, was mit Strafstoß geahndet wurde,
der das 2:0 zur Folge hatte (29.). Marksuhl bekam zunehmend mehr Räume
geboten, konnte fast nach Belieben kombinieren und erzielte in der 33.
Minute ungestört per Vollspann aus 10 Metern das 3:0. Doch Creuzburg
konterte, Stefan Schades Ball erreichte Christoph Rennert, der auf 3:1
verkürzte (34.). Mit einem perfekten Freistoß aus 20 Metern ins rechte
ober Eck erhöhte Marksuhl aber postwendend auf 4:1 (39.). Nach einem
Traumzuspiel in den 5-Meter-Raum fiel dann sogar noch das 5:1 per Kopf.
Deprimierend für Creuzburgs Schlussmann Sebastian Büchner, der heute im
Tor aushelfen musste, und bei den meisten Treffern keine wirkliche
Chance hatte.
Creuzburg begann die zweite Spielhälfte verletzungsbedingt ohne Stefan
Schade und Danny Raasch, der heute unauffällig blieb. Raimund Arndt als
Edelreservist lief als Spitze auf und Sebastian Wolf verstärkte die
Abwehr. Creuzburg hatte nun anfangs zwar ein paar Probleme, sich
zu finden, war den Marksuhlern, die ebenfalls gewechselt hatten,
dann aber gleichwertig, was Christoph Rennert in der 49. Minute mit
einem
Schuss unterstrich, den Marksuhls Torwart gerade noch erreichen konnte.
Ein Elfmeter, von Christoph Rennert getreten, brachte Creuzburg dann in
der 54. Minute das 5:2, und Martin Foerder konnte mit einem
sehenswerten, links um die Mauer gezirkelten Freistoß auf 5:3 verkürzen
(56.). Creuzburg war nun die spielbestimmende Mannschaft, Marksuhl kam
nur noch zu wenigen, aber gefährlichen Kontern. Sebastian Büchner im
Creuzburger Tor konnte sich mehrfach auszeichnen und weitere Gegentore
verhindern – teilweise mit dem Glück des Tüchtigen. Ein unglückliches
Foul brachte den Hausherren in der 58. Minute noch einen Elfmeter, der
aber verschossen wurde. In der 78. Minute schaltete Christoph Rennert
schnell, profitierte von einem Ballverlust der Gegner und legte mit
viel Übersicht quer ab auf Raimund Arndt, der den Anschlusstreffer zum
5:4 erzielte. Der Ausgleich lag nun mehrfach in der Luft, so z.B. als
der eingewechselte Jens Gladitz, der Creuzburg heute verstärken musste,
in der 89. Minute den Ball im Strafraum nur knapp verpasste. Am
Ende reichte es nicht, es gelang Creuzburg leider trotz dieser
Energieleistung der zweiten Halbzeit nicht, einen Punkt mitzunehmen.
Konzentrierteres und engagierteres Spiel in den ersten 45 Minuten hätte
hier vielleicht für einen anderen Spielausgang sorgen können. (ub)